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Girls4Christ Bezirkstag in Tübingen am 30. Juni 2019

Ein explodiertes Einhorn oder…. Vom Schatz, ein Gotteskind zu sein

Der ganze Tisch war mit Glitzer und Goldfolie „besudelt“, und ich musste gehörig Lachen. „Als wäre ein Einhorn explodiert“, tönte es. Ja, wir befinden uns auf dem Girls4Christ Day in Tübingen. Es ist der 30.06.2019 und keiner von uns ist mehr so richtig farblos unterwegs. „Ich habe Glitzer in jeder Pore“, lacht ein Mädchen und wir stimmen alle mit ein.

Gerade designt jeder seine eigene Schatztruhe, denn ich habe biblisches Wissen angekündigt, das wir wie einen Schatz in unserem Herzen bewahren sollten.

Beim letzten Girls4Christ- Treff vor einigen Wochen hatten sich die Mädchen das Thema „Gottes Kind sein- was bedeutet das“ gewünscht, und nach Ansicht der Wetterprognose, die uns 40 Grad versprach hatte ich lange überlegt, wie ich dieses Thema möglichst kurzweilig und erfrischend darstellen könnte. So kam ich auf die Idee mit der Schatztruhe und einer Perlenkette. Ich erzählte ihnen von 13 Aspekten die unsere Gotteskindschaft ausmachen- symbolisiert durch verschiedene Perlen auf einer Kette:

  1. Eine Runde Perle mit einem darauf gemalten Herz: Dass wir mit ewiger Liebe geliebt sind- und das nie vergessen dürfen (Jer. 31:3)
  2. Eine kleine Rosenperle als Symbol dafür, dass Gott uns gewollt und geschaffen hat
  3. Eine marmorierte Perle mit kleinen Einrissen, die uns daran erinnern soll, dass wir einzigartig und wunderbar geschaffen sind
  4. Eine goldglänzende Perle als Erinnerung daran, dass wir – ob Mann oder Frau – zum Ebenbild Gottes geschaffen sind
  5. Eine Schmetterlingsperle, die in der Nacht leuchtet- als Erinnerung daran, dass Gott unser Helfer in der Not ist und ein Licht in der Nacht, wenn es uns mal nicht gut geht
  6. 10 kupferfarbene Perlen- ein Symbol dafür, dass Gott unser Vater uns nicht orientierungslos gelassen hat sondern die 10 Gebote als Richtschnur gab
  7. Eine goldene Perle- eine Erinnerung an die goldene Regel von Jesus in Matthäus, dass wir andere lieben sollen wie uns selbst und so behandeln, wie wir selber behandelt werden wollen
  8. Ein Glöckchen, Symbol für den heiligen Geist der uns ermahnt und erinnert und unser Tröster und Begleiter sein will
  9. 7 Perlen, die die Mädchen sich selber aus einer Dosen mit verschiedenfarbigen Perlen aussuchen durfen als Symbol dafür, dass wir alle einen freien Willen und die Möglichkeit haben, uns selber zu entscheiden. Denn Gott will keine Marionetten - Gott sei Dank!
  10. Eine Herzperle – als Erinnerung dafür, dass Jesus für uns den ultimativen Liebesdienst am Kreuz getan hat
  11. Eine Muschel- Perle zur Erinnerung an den Bibelvers der uns sagt, dass Gott unsere Sünden in das tiefste Meer wirft. Und dass er sie uns vergeben hat, wenn wir bereuen - ob wir uns selber vergeben können und haben hat damit nichts zu tun
  12. Eine große Rosenperle als Erinnerung dafür, dass wir ein Leben lang wachsen dürfen, auch an unseren Fehlern
  13. Eine große, glänzende, blaue Perle als Hinweis darauf dass das, was auf der Erde passiert nicht alles ist, was uns erwartet. Sondern dass wir einmal gemeinsam mit Jesus am gläsernen Meer im Himmel stehen werden, unsere himmlischen, von Jesus persönlich designten Wohnungen beziehen werden und ewig glücklich bei ihm sein werden

Zum Abschluss der Andacht machen wir eine kleine Übung, die Mädchen sollten mir anhand der Perlen wiederholen, was sie an Inhalt gelernt hatten - und ich muss sagen, ich war sprachlos. Die Bedeutung jeder einzelnen Perle wurde wortgetreu wiederholt. Es hatte sich in ihren Herzen festgesetzt. Ich konnte es nicht fassen - meine gesamte Minipredigt war in ihren Köpfen geblieben, trotz 40 Grad. Das kann nur Gott machen!

Nach dem Thema wurde fleißig Pizza gebacken, jedes Mädchen konnte sie sich selber belegen und hatte die Qual der Wahl zwischen diversen leckeren Toppings.

Mit den fertigen Pizzen marschierte die Gruppe an den Bach Steinlach, an dem gegessen, geplanscht und viel gelacht wurde.

Einige Mädchen nutzten die Zeit, um sich auszuruhen von der Hitze, andere quatschten oder knüpften Freundschaftsbänder.

Viel zu schnell war der Tag vorbei und um 16:00 Uhr hieß es, nach der üblichen Feedbackrunde, wieder Abschied nehmen bis zum nächsten Mal.

Auf der Heimfahrt sprach ich mit einem Gastkind, das dieses mal dabei war. Sie sagte mir, wie mega toll es gewesen wäre und dass sie für das nächste Mal gerne auch wieder so ein kreativ ausgearbeitetes Thema hätte, damit sie sich alles wieder gut merken könnte. Ich runzelte in Gedanken die Augen… denn: das nächste gewünschte Thema lautete „Schweinefleisch und Alkohol, warum essen und trinken wir das als Adventisten nicht?“

Ich stellte mir ein Schwein und eine Bierflasche an einer Kette vor und musste herzlich lachen. Mal schauen, wie sich Gott das nächste Thema vorstellt. Ich bin gespannt.

Jasmin Stanoschefsky

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© Jasmin Stanoschefsky
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